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Kernige Auszeichnung für steirische
„Ölbarone“
Die besten steirischen Kernöle wurden
nach strenger Auswahl prämiert.
221 Kürbisbauern tragen das
Qualitätssiegel „Prämierter Betrieb 2003“.
Kernöl ist nicht gleich Kernöl. Vor allem, wenn das Flasche
mit dem „Grünen Gold“ die Etikette „Prämierter Betrieb 2003“ ziert.
Eine Auszeichnung der steirischen Landwirtschaftskammer, derer sich
heuer 221 Betriebe rühmen dürfen.
Immerhin 291 von den
insgesamt 8888 steirischen Kürbisbauern wollten es Anfang April ganz
genau wissen. Sie stellten sich einem beinharten Wettbewerb und
ließen ihr Kernöl auf Herz und Nieren prüfen. Zum vierten Mal fand
dieser Wettbewerb heuer statt. Nach einem Labortest, der bestimmte,
ob die Öle überhaupt den Lebensmittelrichtlinien entsprachen, legten
die Bewerter – eine Feinschmecker-Jury aus Ölpressern und
Kernölproduzenten – auf Farbe, Geruch, Geschmack und Konsistenz ihr
Augenmerk.
Zum Einsatz kam dabei auch
ein spezielles Kernöltestgerät, das den Farbton der Öle unter die
Lupe nahm. „Der Grünton ist vor allem wichtig“, erklärt
Chefverkoster Siegfried Wagner. Denn die besondere Farbtönung
steirischen Kürbiskernöls sage eine Menge über dessen Qualität
aus.
Mit der Prämierung, über die
sich letztlich 221 Bauern freuen durften, setzt die Landwirtschaft
ihre Qualitätsoffensive weiter fort. „Für uns ist es wichtig,
heimische Produkte unverwechselbar zu machen“, versichert
Kammer-Präsident Gerhard Wlodkowski mit Blick auf die EU-Konkurrenz
aus dem Osten. Eines hat das steirische Kernöl den Konkurrenten aber
allemal voraus: Sein Geschmack ist jetzt sogar von geprüfter
Extraklasse. |